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Schule und Wissenschaft

„Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ 2018 im GITZ

Schüler experimentieren für die Zukunft

Knapp 70 Schülerinnen und Schüler aus Norddeutschland beteiligten sich in diesem Jahr am 53. bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“ sowie dem regionalen Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Die insgesamt 37 Projekte der Nachwuchswissenschaftler zeigten am 16. Februar 2018 im Geesthachter Helmholtz-Zentrum sowie dem benachbarten Innovations- und Technologiezentrum (GITZ) erneut beeindruckende Kreativität und innovativen Forschergeist. 

Die 18-köpfige Jury hatte bei der Bewertung für die Vergabe der Preise in verschiedenen Kategorien (Biologie, Chemie, Physik, Arbeitswelt, Technik, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften) die Qual der Wahl. Die Projekte zeigten in puncto Kreativität und Einfallsreichtum wieder eine enorme Bandbreite und zugleich auf, worüber sich Kinder und Jugendliche in unserer technisierten Welt Gedanken und Sorgen machen.

Wenn sich Fünf- oder Sechsklässler dafür interessieren, dass Aluminium den menschlichen Organismus schädigt, ist das durchaus nicht alltäglich. Wenn aber Bonbons Zitronensäure enthalten und Aluminium aus der Verpackung aufnehmen, wird das Naschwerk zum Gesundheitsrisiko. Deshalb stellte das dreiköpfige Team der Geesthachter Alfred Nobel-Schule aus 12- und 13-jährigen Jungen und Mädchen im GITZ leckere Bonbons ohne Zitronensäure vor. 

Technikpreis für mobile Stromerzeugung

Den Technikpreis erhielten zwei Schüler des Kopernikus Gymnasiums in Bargteheide für ihre mobile Stromerzeugungsanlage durch Nutzung von Sonne und Wind. Das kombinierte Photovoltaik- und Windkraft-Aggregat speichert den erzeugten Strom und macht ihn über Steckdosen von zwölf und 230 Volt überall zugänglich. Die Sieger in den einzelnen Preiskategorien qualifizierten sich - wie üblich – für den Landeswettbewerb Schleswig-Holstein.

Höhepunkt der Wettbewerbsrunde ist der Bundeswettbewerb, der 2018 vom 24.-27. Mai in Darmstadt ausgerichtet wird. An der Veranstaltung nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die bei einem der Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Beim Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb messen sich die Besten des Landes in den sieben Jugend forscht Fachgebieten. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury erwartet die Jugendlichen während des viertägigen Wettbewerbs ein attraktives Rahmenprogramm.

www.jugend-forscht.de


Weniger Teilnehmer beim Wettbewerb 2018

Insgesamt nahmen in diesem Jahr weniger Schulen aus Norddeutschland am Wettbewerb teil. Das hat nach Meinung der Organisatoren und Beteiligten mehrere Gründe: Zum Einen sei durch weitere, regionale Schülerwettbewerbe im Land eine Konkurrenzsituation entstanden, zum Anderen erfordere die Teilnahme von Schülern wie Lehrern großes Engagement. Den Schülern fehle es aber durch G8 dafür an Zeit.

Aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg nahm mit der Geesthachter Alfred Nobel-Schule nur eine einzige Schule mit einem dreiköpfigen Team 12- und 13-jähriger Jungen und Mädchen am Wettbewerb teil. Aus dem Kreis Stormarn präsentierten sich zum Vergleich ganze 19 Teams mit ihren Projektarbeiten.

www.gitz-online.de
www.hzg.de