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Förderprogramme 2

Änderung der Förderkriterien für „Weiterbildungsbonus“

Landesregierung startet weiteres Angebot

Eine gute Nachricht für alle Beschäftigten, Freiberufler, Inhaber von Kleinstbetrieben und Auszubildenden in Schleswig-Holstein, die sich beruflich weiterbilden möchten: Am 1. Februar 2018 ist das Förderprogramm „Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein" mit neuen Kriterien an den Start gegangen.

Künftig werden bis zu 2.000 Euro beziehungsweise 50 % der Seminarkosten übernommen. Beantragt (und bewilligt) wird der Zuschuss bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Die andere Hälfte der Fortbildungskosten zahlt der Arbeitgeber.

In der aktuellen Förderperiode des Landesprogramms Arbeit bis 2021 wurden für den Weiterbildungsbonus sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das sind genauso viel wie in der Förderperiode davor – und das obwohl insgesamt weniger Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stehen. Mit dem Weiterbildungsbonus soll die Beteiligung an Fortbildungen in Schleswig-Holstein gesteigert werden, um so unter anderem dem Fachkräftebedarf zu begegnen.

Bis heute sind mehr als 4.600 Weiterbildungsmaßnahmen bewilligt worden. Dies zeigt, dass der Weiterbildungsbonus sehr gut angenommen wird. Weil absehbar ist, dass die Mittel nicht bis zum Ende der Förderperiode ausreichen werden, wurden die Förderkriterien nun in einigen Details angepasst.

www.ib-sh.de


Neue Kriterien für den Weiterbildungsbonus

Der große Andrang auf das Förderinstrument für die Berufliche Weiterbildung, dem „Weiterbildungsbonus“, hat zu einer Aktualisierung der Förderkriterien geführt.

Ab sofort gilt:

  • Der Weiterbildungsbonus darf von einem Förder­empfänger nur ein einziges Mal in Anspruch genommen werden. 
  • Kosten der Gesamtmaßnahme dürfen 3.000 Euro nicht übersteigen.
  • Liegt das zu versteuernde Jahreseinkommen der Förder­empfängerin/­des Förder­empfängers unter 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro für Zusammenveranlagte), muss die Weiterbildung ab sofort in Schleswig-Holstein durchgeführt werden.

Weitere detaillierte Infos finden Interessierte in der „Rahmenrichtlinie zum Landesprogramm Neue Arbeit“ und den „Ergänzenden Förderkriterien“ zum Weiterbildungsbonus.