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Edwin Winowsky ist der „Badphilosoph“

Das Badezimmer als Lebensraum

Wer sich von Edwin Winowsky sein Badezimmer gestalten lässt, braucht Mut und Vertrauen. „Der Badphilosoph“ aus Mölln installiert nicht einfach Armaturen und Keramik – er erschafft Lebensräume und Traumwelten. Badezimmer und Philosophie als Geschäftsidee - Provokation oder Phantasterei? Überspannt hier einer den Bogen? Auf keinen Fall! Seit 2008 hat Winowsky Vertrauen und Mut seiner Kunden noch nie enttäuscht.

Edwin Winowsky am Eingang zu “Freitag allein auf seiner Insel”.

Ein Bad ist kein Wohnzimmer. Und doch gehört der Ort der Körperpflege, Hygiene und Erleichterung, der Wellness und Entspannung bei Kerzenschein und Schaumbad zu den intimsten Plätzen in unserem Leben. Die Philosophie versucht, „die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen“; das lateinische Wort „philosophia“ heißt wörtlich „Liebe zur Weisheit“. Ist es nicht weise, an einem solch intimen Ort bei dessen Gestaltung über Gefühle und Sehnsüchte, Wünsche und Neigungen seiner Nutzer nachzudenken?

Es ist nicht ganz falsch, Edwin Winowsky einen Phantasten zu nennen. Er selbst bezeichnet sich als Autodidakt, Künstler und Visionär und verfolgt bei seiner Arbeit keinen geringeren Anspruch, als aus dem Lebensraum Badezimmer und den Traumwelten seiner Kunden einen Lebenstraum zu erschaffen. Neudeutsch beschreibt der Möllner sein Tun als „Unlimited bathroom philotainment". Wie das geht? Meistens beginnt es mit einem Anruf.

„Was machen Sie so?“

Urlaubserinnerung: Das Bad „Massai in der Savanne Kenias“.

Verabredet sich der Anrufer mit Edwin Winowsky, um über die Gestaltung seines Badezimmers zu sprechen, entscheiden die ersten Minuten über eine mögliche Zusammenarbeit. Wer einen Sanitärfachmann mit Zollstock und Klemmbrett erwartet, der Aufmaße macht und über die Auswahl und Preise von Materialien und Werkstoffen doziert, wird enttäuscht. Es reicht völlig, Winowsky eine Tasse Kaffee hinzustellen und eine halbe Stunde mit ihm zu plaudern.

„Ja, wollen Sie das Badezimmer denn gar nicht anschauen?“ Das hat Zeit. Viel lieber redet der Badphilosoph erstmal über das Leben seiner Kunden, über deren Hobbys, Reiseziele, Wünsche und Sehnsüchte. „Ach, Sie lieben die Toskana, die Blumenwiesen und die Familienfeste auf einem alten Weingut?“, „Sie gehen gern in der afrikanischen Steppe mit einem Führer auf Safari?“, „Oh, Sie haben, obwohl Ihr Mann Sie verlassen hat, sechs Kinder groß gezogen und eine Firma mit 35 Mitarbeitern aufgebaut?“.

Materialisierte Lebensmomente

Der Anfang: Skizze zu „Kraft aus dem Scherbenhaufen“.

Wie entstehen aus solchen Informationen Badezimmer? „Ich bin insofern Philosoph, als dass ich Lebenseindrücke und Lebensmomente meiner Kunden materialisiere“, erklärt Winowsky sein Vorgehen. Aus der beeindruckenden Geschichte der alleinerziehenden Firmenchefin mit sechs Kindern wurde als Motto für das Badambiente der Arbeitstitel „Kraft aus dem Scherbenhaufen“.

Der Prozess der gedanklichen Verarbeitung der (zwischen-)menschlichen Informationen seiner Kunden bis zur konkreten Idee für eine Badgestaltung dauert bei Winowsky zwischen zwei und vier Wochen. „Ich weiß, dass mein Unterbewusstsein arbeitet; ich weiß nicht wann, aber dass es arbeitet“, so der 58-Jährige. So kommt es vor, dass er nachts aufwacht, den Stift in die Hand nimmt und loslegt, sein nächstes Projekt zu skizzieren. Unter einem stets ästhetischen Blickwinkel will er dabei „aus dem Rahmen hinaus denken“. Das Motto: Alles ist möglich, nichts ist unmöglich!

Die Vollendung: Die Scherben ergeben ein wunderbares Ganzes.

Emotionen und ein Hauch Provokation

Sechs bis sieben Bäder im Jahr baut Edwin Winowski. Dass es dabei um Emotionen geht und einen „Hauch Provokation“ lassen die Namen seiner Kreationen wie „Massai in der Savanne Kenias“, „Evas Blumenwiese“, „Der Strandvogel“ oder „Freitag allein auf seiner Insel“ erahnen. „Ich sehe jedes Bad aus unterschiedlichen Perspektiven, um neue Horizonte zu schaffen“ sagt er.

Dass die in der Folge für seine Kunden entstehen, zeigt das Beispiel des Mannes, der nie ein Wannenbad nahm und plötzlich zusammen mit seiner Frau bei Kerzenschein in ein Schaumbad eintauchte. Badphilosoph Winowsky analysiert Derartiges so: „Die Kreationen entwickeln sich aus dem Spannungsbogen der zwischenmenschlichen Energien, die sich in einem ‚Badanalysegespräch’ aufbauen. Hier erhalte ich die sachbezogenen, emotionalen und bedarfsorientierten Informationen.“

Alles aus einer Hand

Wer sich für ein Bad von Edwin Winowsky entscheidet, bestellt ein Gesamtpaket. Zur kompletten Umsetzung des Badezimmerprojektes gehören

  • die Vision,
  • die von Hand gezeichnete Badplanung,
  • die Produktauswahl,
  • die Organisation,
  • die Koordination der Handwerksarbeiten,
  • die Installation und der Einbau.

Kontakt

Edwin Winowsky

E-Mail: e.winowsky@web.de

Tel.: 04542/823 030
Fax: 04542/906 294

www.derbadphilosoph.de