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Technologieunternehmen will im Frühjahr Neubau beziehen

incoatec-Firmensitz nimmt Form an

Im Sommer war der 1. Spatenstich für den 4. Bauabschnitt im Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum (GITZ) gefeiert worden. Das Technologieunternehmen incoatec erhält damit ein eigenes Gebäude mit mehr als 4.000 Quadratmetern Produktions- und Büroflächen. Im September war Richtfest. Jetzt wurde der Rohbau fertiggestellt.

November 2013: Der Rohbau ist fertig.

Bei sonnigem Wetter hatten beim Richtfest im September etwa 150 Gäste vom Bau und aus dem GITZ auf der gerade zuvor geschütteten Decke des Südflügels des Neubaus ihr Glas erhoben.

Richtspruch durch den leitenden Zimmermann.

Vom 1. Spatenstich Ende April an wurde konzentriert am 4. Bauabschnitt in der Max-Planck-Straße gearbeitet. Das Haus mit insgesamt ca. 4.200 Quadratmetern Nutzfläche soll im Frühjahr 2014 bezugsfertig sein. Rechtzeitig vor dem Winter wurde jetzt der Rohbau fertiggestellt, in der Produktionshalle eine Stahl-Flüssigbetonsohle gegossen. Der Innenausbau mit der Installation der Versorgungstechnik läuft auf Hochtouren.

Produktion von Röntgen-Optiken

An den Kosten von fast acht Millionen Euro beteiligt sich Hausherr incoatec mit zwei Millionen Euro. Das Technologieunternehmen, dessen zwei geschäftsführende Gesellschafter früher im benachbarten Helmholtz-Zentrum tätig waren, will auf dieser Fläche seine Produktion von Röntgen-Optiken weiter ausbauen. 

Die bisherige Fläche des GITZ von 2,5 Hektar erweitert sich durch den 4. Bauabschnitt um einen weiteren Hektar. Nur für den ersten Bauabschnitt hat das GITZ 1999 Fördermittel von 7,8 Millionen Euro erhalten. Seitdem trägt sich das Zentrum selbst.

Ständiger Erweiterungsbedarf

Seit 2002 werden im GITZ junge Technologieunternehmen begleitet. Rund 7.300 Quadratmeter Büro-, Labor- und Produktionsfläche stehen den innovativen jungen Unternehmen derzeit zur Verfügung.

Die in den Jahren 2006 und 2008 eröffneten Erweiterungsgebäude waren schnell wieder zu klein, denn die Erfolgsquote der Unternehmen im Technologiezentrum liegt bei mehr als 90 %. Mit rund 220 Mitarbeitern wurde im vergangenen Jahr ein Gesamtumsatz von etwa 21 Millionen Euro generiert.

www.gitz-online.de


Im September wurde Richtfest gefeiert.

Hochwertige Arbeitsplätze für die Region

Das Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum wurde im Jahr 1999 von den sechs Gesellschaftern Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg, Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Stadt Geesthacht, IHK zu Lübeck und der Commerzbank gegründet. Ziel ist es, die in der Region vorhandenen Forschungs- und Technologiepotenziale für die Wirtschaft zu nutzen, wissenschaftliche Erkenntnisse in neue Produkte und Dienstleistungen zu überführen und so neue hochwertige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.