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Förderprogramme

Erfolgreiches Tool für die Entwicklung von KMU in Schleswig-Holstein

WFL unterstützt Anträge für Einzelbetriebliche Investitionsförderung

Um Standortnachteile gewerblicher Betriebe – auch im Tourismus - in strukturschwachen Regionen auszugleichen, stellt Schleswig-Holstein aus dem Landesprogramm Wirtschaft nachhaltige Investitionen zur Schaffung oder Sicherung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze bereit. Die WFL hilft bei der Beantragung der Mittel und hat in 2016 Unternehmen im Kreis tatkräftig unterstützt.

Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören zum Beispiel die Errichtung oder Erweiterung einer Betriebsstätte, der Erwerb einer von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte, die Erweiterung der Produktion in vorher nicht hergestellte Produkte oder grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses sowie Erweiterung einer Betriebsstätte (Kapazitätserweiterung).

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit überregionalem Absatz. Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens Zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens zehn Millionen Euro einschließlich Verflechtungen haben.

Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro einschließlich Verflechtungen haben. In Ausnahmefällen können auch Großunternehmen gefördert werden.

Risiken minimieren – Nachteile ausgleichen

Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Unternehmen sollen damit die betriebswirtschaftlichen Risiken von Investitionsvorhaben abfedern oder Standortnachteile ausgleichen. Ziel ist „die Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Wirtschaft“. Ansprechpartner sind die Förderlotsen der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die von den Wirtschaftsförderern in den Kreisen unterstützt werden.

Im laufenden Jahr hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg (WFL) etwa ein Dutzend Betriebe im Kreisgebiet mit Förderantragsgesprächen und dem Stellen von Förderanträgen, die zum Teil auch schon bewilligt worden sind, unterstützt. „Die Abwicklung mit dem Betreuungspartner IB-SH läuft sehr gut und weitestgehend unbürokratisch“, so WFL-Geschäftsführer Ulf Hahn. Immerhin gewährt das Programm Unternehmen Zuschüsse von 10 bis 20 Prozent. Hahn: „ Wir wollen die Firmen ermuntern, uns bei geplanten Investitionen anzusprechen und auf kurzem Wege prüfen zu lassen, ob ein Zuschuss aus dem Programm gewährt werden kann.“ Die WFL in der Ratzeburger Junkernstraße 7 erreichen Sie unter Telefon 04541 – 860 40-0 oder über Email unter kontakt@wfl.de.


Ihr Weg zur Förderung

Alle Details der Förderung können auch in der Förderrichtlinie im Internetauftritt der IB.SH nachgelesen werden. Dort finden sich auch weitere Informationen und die Antragsunterlagen: www.ib-sh.de/lpw-unternehmen.

Unternehmen dürfen erst mit dem Investitionsvorhaben beginnen, wenn sie von der IB.SH eine Zustimmung erhalten haben.


Kontakt

Ihre Ansprechpartner bei den IB.SH Förderlotsen sind:

Für die Förderberatung vor der Antragstellung

Susann Dreßler, Christian Hank,
Ulrike Kiehne, Katharina Preusse

Telefon: 0431 - 9905-3365
Email: foerderlotse@ib-sh.de

Für die Begleitung ab Antragstellung

Michael Bobrowski, Silke Krahmer

Telefon: 0431 - 9905-3512 oder -3423
Email:
michael.bobrowski@ib-sh.de
silke.krahmer@ib-sh.de

Besuchsadresse

Fleethörn 29-31
24103 Kiel

www.ib-sh.de/lpw-unternehmen