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KSK finanziert Kfw-Umweltprogramm

Energieeffizienz und Umweltschutz in Unternehmen

Laut einer Umfrage der Deutschen Energie Agentur erkennen immer mehr Unternehmen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind. Bei 61 Prozent der befragten Unternehmen betragen die Energiekosten mehr als 50.000 Euro im Jahr. 38 Prozent wollen in den kommenden zwei Jahren energiesparende Maßnahmen umsetzen. Möglichkeiten dazu bietet das KfW-Energieeffizienzprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das die Kreissparkasse mit besonders zinsgünstigen Krediten unterstützt.

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Unternehmen, die Kosten sparen und ihren Energie-
verbrauch senken wollen, haben jetzt im Rahmen des KfW-Programms mithilfe ihrer Kreissparkasse (KSK) beste Chancen, bisher ungenutzte Energiesparpotenziale in ihren Betrieben zu nutzen. Besonders für kleine Unternehmen bietet die KSK Zinssätze ab einem Prozent (p.a.).

Die Kredite laufen in der Regel fünf oder zehn Jahre. Investitionen, deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als zehn Jahre beträgt, werden mit einer Laufzeit von 20 Jahren finanziert. Vereinbart werden kann eine bis zu drei Jahre tilgungsfreien Anlaufzeit. Die Zinsbindung beträgt zehn Jahre.

Gefördert werden alle Investitionsmaßnahmen in Deutschland, die wesentliche
Energieeinspareffekte erzielen. Dazu gehören Vorhaben aus den Bereichen Haus-, Energie- und Anlagentechnik, effiziente Energieerzeugung, Prozesskälte/Prozesswärme und Wärmerückgewinnung, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik sowie Sanierung und Neubau von Gebäuden.

Neuinvestitionen müssen zu Energieeinsparungen von mindestens15 Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt führen. Bei Ersatzinvestitionen sind Energieeinsparungen von mindestens 20 Prozent gemessen am Durchschnittsverbrauch der vergangenen drei Jahre zu erreichen.

In Anspruch nehmen können die Förderungen Freiberufler und privatwirtschaftliche in- und ausländische Unternehmen oder so genannte Contracting-Geber für Energiedienstleistungen. Mit Zustimmung des BMWi ist eine Förderung von Unternehmen bis zu einer Umsatzgrenze von drei Milliarden Euro möglich. Grundsätzlich werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten und maximal bis zu 25 Millionen Euro finanziert.

Nicht gefördert werden Grundstücke, Erneuerbare Energieanlagen sowie die Sanierung und Errichtung von Wohngebäuden oder Heizungsanlagen, sofern die Energie in Wohngebäuden genutzt wird. Auch Unternehmen, die in Schwierigkeiten sind oder in Sektoren mit Sonderbedingungen des EU-Beihilferechts agieren sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits begonnener Vorhaben anstreben, werden nicht durch das Programm unterstützt.

 

Die Ansprechpartner

für die Förderung des KfW-Energieeffizienzprogrammes bei der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg sind

 

Alena Wartenberg
Tel. 04541/8818-36

alena.wartenberg@ksk-herzogtum-lauenburg.de

 

Bernd Kluckert
Tel. 04541/8818-32

bernd.kluckert@ksk-herzogtum-lauenburg.de


Auch in Geesthacht oder Mölln gibt es die Möglichkeit einer Beratung.

WFL-Veranstaltung

Fördergelder für die Energiewende

Gemeinsam mit der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg hat die WFL Ende Mai die Unternehmer des Kreises zu einer Informationsveranstaltung über die neuen Fördergelder für "die Energiewende im Unternehmen" nach Geesthacht eingeladen.

Im SparkassenCenter gab Diplom-Ökonom Peter Krabbe von der B.A.U.M. Consult AG in Hamburg einen Einblick in die Möglichkeiten der finanziellen Förderung und das neue bundesweite Förderprogramm für Energie-Effizienz-Technik. Das Programm ist aufgrund der möglichen Zuschüsse für Unternehmen außerordentlich attraktiv.

Das Hamburger Unternehmen B.A.U.M. Energie-Management betreut als Ingenieur- und Fachberatung für Energie und Umwelt mit 35 Mitarbeitern an fünf Standorten in Deutschland bundesweit mehr als 2000 Kunden.

www.baumgroup.de