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Die Sauerland GmbH aus Schwarzenbek – Experte für Elektroanlagen

Moderne Lichtsysteme für Sportplätze und Straßen

Licht ist überall, und wie selbstverständlich schalten wir künstlich erzeugtes Licht zu Hause ein und erwarten dessen Leuchtkraft im öffentlichen Raum, kaum dass sich der Tag seinem Ende neigt. Um Energie und Kosten zu sparen sowie belastende Lichtemissionen einzudämmen, wird intensiv an innovativen Technologien und Techniken gearbeitet. Die LED ist auf dem Vormarsch, doch laut Experten noch nicht ausgereift. In Schwarzenbek rüstet die Sauerland GmbH für Elektroanlagen vor allem Sportstätten, Großflächen und Straßen mit modernsten Lichtanlagen aus. Und das bundesweit.

LED im Leuchtkopf einer modernen Straßenlaterne.
Korpus einer modernen LED-Straßenbeleuchtung

Die Maxime für die Produktion moderner Leuchtmittel heißt heute: weniger Kosten, größere Lebensdauer bei mehr Leuchtkraft. Dieser Herausforderung stellt sich die Industrie mit hohem Aufwand. Die LED erscheint als das Leuchtmittel der Zukunft. Mit ihr können – gegenüber einem 70 Watt-Leuchtmittel - bis zu 80 Prozent Energie eingespart werden. Doch die Licht emittierende Diode befindet sich nach Expertenmeinung noch mitten in ihrer Entwicklungsphase. Trotzdem wird sie bereits im Rahmen der Energiewende vom Staat mit bis zu 25 Prozent der Investitionskosten gefördert.

"Ohne die Förderung gäbe es zur LED Alternativen, denn die Investitionskosten sind nach wie vor zu hoch", sagt Michael Sauerland. Der Geschäftsführer und Inhaber der Sauerland Elektroanlagen GmbH erklärt: "LED kosten 50 Prozent mehr als Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) und halten bis zu 100.000 Stunden. Dieser Wert beträgt bei der Energiesparlampe zwar nur 40.000 Stunden, doch muss bei LED nach 50.000 Stunden der Konverter gewechselt werden, was die Kostenrechnung deutlich verändert."

Start in einer Garage

Elektrofachmann Michael Sauerland ist mit seiner Firma in Schwarzenbek Spezialist für Großflächenbeleuchtungen.
Elektrofachmann Michael Sauerland ist mit seiner Firma in Schwarzenbek Spezialist für Großflächenbeleuchtungen.

Als Ein-Mann-Betrieb hatte Sauerland 1994 als 29-Jähriger in einer Garage in Linau seine Firma gegründet. Zwei Jahre später baute der Elektrofachmann für den Sportplatz in Trittau (Kreis Stormarn) eine Flutlichtanlage, bestehend aus sechs Masten und acht Leuchten mit je 2000 Watt Lichtleistung. Weitere Anlagen dieser Art sollten folgen. Heute zählt die, mittlerweile in Schwarzenbek ansässige, auf 15 Mitarbeiter angewachsene und bundesweit tätige Firma zu den Spezialisten für Großflächen-, Fassaden und Straßenbeleuchtung. 

„Im Norden sind wir im Sportstättenbereich Marktführer“, so Sauerland, der beispielsweise die Fußballer vom FC St. Pauli, den Hamburger Sportverein oder den VfB Lübeck betreut. Auch in Berlin, Stuttgart oder Hannover gab es Aufträge für Hockey- und Fußballclubs. Anfragen kommen nicht nur aus Wanne-Eickel oder Essen, sondern auch aus Tunesien oder Kasachstan.

Lichtmarkt im Umbruch

Der Lichtmarkt befindet sich in einer Umbruchphase. 2015 verliert die Hochdruck-Quecksilber-Dampflampe (HQL-Lampe) EU-weit ihre Zulassung. Zu ineffizient ist nach heutigen Maßstäben dieser Lampentypus, der uns mit seinem weißen Licht jahrzehntelang heimleuchtete. Vor etwa 20 Jahren wurde die HQL-Lampe bereits von der Natriumdampflampe vielerorts verdrängt.

Derzeit liegt die Natriumdampflampe laut Experten im Querschnitt von Preis, Wartungsaufwand, Lichtausbeute und Umweltverträglichkeit noch vor der LED. Doch werden LED in puncto Leuchtkraft weiter zulegen. Zudem hat die derzeit zwar noch effizientere Natriumhochdrucklampe einen Nachteil: Sie leuchtet in alle Richtungen. Trotz Reflektoren geht dabei ein Teil als Streulicht verloren. Demgegenüber strahlen LED gerichtet und produzieren kaum Streulicht. Außerdem sind sie sehr klein und haben eine lange Lebensdauer.

28 Watt sind genug

Anfang 2010 hatte die Gemeinde Gülzow und Kollow ihre Beleuchtung noch komplett auf Kompakte Leuchtstofflampen (Energiesparlampen) umgestellt und spart seitdem etwa 50 Prozent der zuvor benötigten Energie ein. „Dort wird etwa 2016 der Break Even Point erreicht werden“, hat Sauerland errechnet. Dennoch ist davon auszgehen, dass sich LED in den kommenden Jahren gegenüber anderen Lichtquellen durchsetzen werden. Aber wann werden die Produktionskosten für LED mit denen ihrer Leuchtmittelkonkurrenten mithalten können? Sauerland: „Ich erwarte, dass es in vier bis fünf Jahren eine Angleichung der Herstellungskosten zwischen LED und Kompaktleuchtstofflampe geben wird.“

LED – Was ist zu beachten?

Die Effizienz von LED hängt von der Temperatur ab. Ausreichende Wärmeabfuhr ist deshalb maßgebend, um die Lebensdauer nicht deutlich zu verkürzen.  

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LED unterscheiden sich stark in der Farbtemperatur voneinander: Die gewünschte Farbtemperatur muss im Voraus abgeklärt werden. 

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LED mit kaltweißem Licht (ca. 5000 K) sind etwa 20% bis 30% effizienter als LED mit warmweißem Licht (ca. 3 000 K). 

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LED lassen sich beliebig oft ein- und ausschalten sowie dimmen. Sie sind somit in Kombination mit Bewegungsmeldern sehr geeignet.