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Existenzgründung

Die „KampagnenManufaktur“ von Wilke Witte

Beruf und eigene Überzeugung verbinden

Viele Menschen engagieren sich. Meist privat, vielleicht durch Spenden. Oder in einer Gruppe. Auch Unternehmer tun dies bei Rotary, Lions Club und so weiter. Manchmal ist der Impuls Begeisterung, manchmal das Gegenteil. Der Antrieb ist immer emotional - eine Überzeugung. Und meist möchte man viele weitere Menschen für das eigene Ziel begeistern. Wie das geht, weiß Wilke Witte. Der gelernte Kampagnen-Profi zeigt Unternehmern unter anderem, wie sie persönliches Engagement sinnvoll mit ihrer Firma verknüpfen können.

Campaigner Wilke Witte.

Wie man öffentlichkeitswirksame Aktionen organisiert und koordiniert, weiß Wilke Witte genau. Im „Aktionsbereich“ von Greenpeace Deutschland war das sein Job. Als Bildungsreferent leitete er unter anderem Seminare zu Konfliktmanagement, Rhetorik oder Erlebnispädagogik. Dieses Wissen setzte er ein und erweiterte es in vier Jahren, die er als Gewerkschaftssekretär in Frankfurt arbeitete.

Um sich beruflich weiterzuentwickeln, entschied sich Witte im Januar 2013 für die Selbstständigkeit. Freiberuflich berät er seitdem NGOs, Gewerkschaften und Sozialverbände zu Kampagnenstrategien und Mitgliedergewinnung. Im August 2014 gründete er schließlich die „KampagnenManufaktur“. „Vom Aufbau her wie eine kleine Werbe-Agentur mit hohem Beratungs- und Strategie-Anteil“, beschreibt er seine Firma und ergänzt: „Mit diesem Schritt können wir erstmals auch die mediale Umsetzung sowie Fundraising-Dienstleistungen übernehmen.“

Aktuelles Projekt „ChangeMen“

Waren bislang vor allem gemeinnützige Organisationen die Zielgruppe, bekommt er nun auch Anfragen von einzelnen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Öffentlichkeit. Witte: „Die wollen nicht nur spenden und Projekte fördern, sondern ihre eigene Vision einer besseren Welt verfolgen.“ Genau dafür hat Witte ein Projekt entwickelt: „ChangeMen“.

„Ziel ist es, wahre ChangeMen zu finden und dabei zu unterstützen, ihre individuellen Motive und Ideen in nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen zu transformieren.“ Inspiriert von Unternehmer-Persönlichkeiten wie Götz Werner mit seiner Drogeriekette DM oder dem österreichischen Schuhfabrikant Heini Staudinger aus Waldviertel (GEA), entwickelte Witte das Konzept des Corporate Social Campaigning (CSC).

„Unternehmen bekommen einen Chararkter“

CSC, erklärt Witte, baut auf den Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) auf. Grundlage des Konzepts ist die jeweilige Marktpositionierung sowie das soziale Motiv des Unternehmers. Das Unternehmen bekommt einen „Charakter“, es entsteht eine ansteckende Vision einer besseren Gesellschaft. Auf diese Weise können viele Unterstützer mobilisiert werden. Kunden werden zu „Fans“.

Letztlich komme es auf die Persönlichkeit an. Witte: „Es sind in aller Regel die über eine Unternehmerpersönlichkeit definierten Firmen, die in CSR-Maßnahmen investieren. Bei diesem Engagement ist das Marketingziel zweitrangig. Und genau dieser dahinterstehende, menschliche Charakter ist es, den das Konzept ChangeMen anspricht.“

www.kampagnenmanufaktur.org


Viele Erfahrungen auf einem interessanten Weg

Wilke Witte ist verheiratet und Vater eines dreijährigen Jungen. Nach der Ausbildung zum Land- und Baumaschinentechniker besuchte er die Europäische Akademie für Arbeit, bevor er die Ausbildung zum Gewerkschaftssekretär bei der IG Bauen-Agrar-Umwelt absolvierte.

Mit seinen Hunden Merlin und Balbina ist er oft draußen unterwegs und läuft gern lange Strecken. Im vergangenen Jahr absolvierte er auf Fehmarn seinen ersten Marathon.

Auf ihrem Weg begleiten möchte er Unternehmer, die das Bedürfnis nach gesellschaftlicher Veränderung haben, selbst Anstifter und Initiator dieser Veränderung sein wollen und die Bereitschaft haben, selbst voranzugehen und ein Vorbild für ihre Sache zu sein.

Kontakt

KampagnenManufaktur

Wilke Witte
Geschäftsführer

Postfach 12 62
21485 Schwarzenbek

Telefon: 040/33 35 01 09
Email: mail@kampagnenmanufaktur.org