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Abschied von WFL-Gründungsgeschäftsführer Werner Hesse

Emotionaler Augenblick nach
26 Jahren

Mehr als 100 Gäste haben am 22. Dezember 2014 in der Möllner Waldhalle WFL-Gründungsgeschäftsführer Werner Hesse in den Ruhestand verabschiedet. Die Redner würdigten die Erfolge der 26-jährigen Amtszeit sowie den manchmal eigenwilligen aber charakterstarken Führungsstil Hesses. Seit 1989 hat sich das Herzogtum Lauenburg vom strukturschwachen Zonenrandgebiet zu einem attraktiven Gewerbestandort gewandelt.

Rund 100 Gäste kamen in die Möllner Waldhalle.

Unter den Gästen, die auch aus dem Saarland, Niedersachsen und Brandenburg nach Mölln gekommen waren, befanden sich auch die anderen WFL-Gründerväter und ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden. So begrüßte Werner Hesse nicht nur Ernst du Maire und Bernd Fritze, sondern auch den ehemaligen Landrat, Günter Kröpelin, sowie den ehemaligen Kreisverwaltungsdirektor Jann Uwe Petersen.

Ein Kreis wandelt sich

Der WFL-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Schlie sprach von dem „Beginn einer Epoche sehr erfolgreicher Jahre“, als Werner Hesse am 1. Januar 1989 im „strukturschwächsten Kreis im Hamburger Rand“ die Arbeit aufgenommen habe. Der Weg von „einem strukturschwachen, kleinstädtischen Kreis zu einem attraktiven Gewerbestandort“, so Schlie, sei immer auch ein stetiger Kampf gegen die Bürokratie gewesen. Hier habe Hesse das Talent bewiesen, bürokratische Hindernisse zu überwinden.

Der Erfolg zeigte sich schnell. Insgesamt wurden in den folgenden 26 Jahren, wie der Erste Kreisrat Norbert Brackmann nach Klaus Schlie zu würdigen wusste, rund 700 Betriebe, davon 500 Existenzgründungen, im Kreis angesiedelt und damit etwa 10.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Vom WFL-Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Schlie bekam Werner Hesse seine Personalakte überreicht.

Erfolge durch Teamarbeit

Emotional wurde die (offizielle) Verabschiedung von Hesses vierköpfigem Frauen-Team, für das die Wegbegleiterin seit der Stunde null, Projektleiterin Michaela Bierschwall, das Wort ergriff. Aber auch Nina Warncke, Assistentin der Geschäftsleitung, Sekretärin Fanny Doll und Bilanzbuchhalterin Sabine Meineke hatten bei der Übergabe eines gemeinsamen Geschenkes eine Träne im Auge.

Werner Hesse selbst verwies in Bezug auf seine Erfolge auf sein Team und dankte besonders dem Aufsichtsrat der WFL, den er als „meinen geistigen Bodyguard“ bezeichnete. Hier habe er immer Unterstützung für neue Gedanken und Projekte bekommen. Hesse: „Im Aufsichtsrat erfolgte eine konstruktive Arbeit und Entscheidungsfindung entlang der für die Region wichtigen Notwendigkeiten.“

Abschließend wünschte Werner Hesse seinem Nachfolger Ulf Hahn für seine zukünftige Tätigkeit von Herzen Glück und Erfolg. 

Werner Hesse mit seiner Frau