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Unternehmen

Doormann-Kopplin Agrartechnologien in Lanken

Erfolgreicher Start am dritten Standort

Beratung, Kauf, Finanzierung und Service – die W. Doormann & Kopplin Lanken GmbH & Co. KG bietet in puncto Agrartechnologie alles aus einer Hand. Seit August 2015 ist der Betrieb mit Stammsitz in Schönberg/Holstein auch im Kreis Herzogtum Lauenburg im Gewerbegebiet Lanken vertreten. Geboten werden neben Maschinen und Zubehör in den Bereichen Forst und Garten sowie Land- und Kommunaltechnik vor allem Service und sogar Schulungen.

Das Firmengebäude in Lanken mit moderner Glasfront für den Verkaufsraum.

Geplant wurde auf dem rund 12.000 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Lanken zukunftsorientiert. An Platz für die Expansion des Betriebes wird es bei Bedarf jedenfalls nicht mangeln. Neben einem großen Verkaufsgebäude mit attraktiver Glasfront stehen neben den Werkstatthallen, Lagerräume, Büros, Team- und Schulungsräume zur Verfügung.

„Unser qualifiziertes Team nimmt stetig an Fortbildungen unserer Hauptlieferanten teil, um immer auf dem neusten Stand zu sein“, erklärt Geschäftsführer Ulf Kopplin. Besonders im Bereich der Mechatronik wachsen die Anforderungen stetig. Schließlich ist heutzutage der Laptop bei Wartung oder Reparatur eines Traktors wichtiger als der Satz Maulschlüssel.

Mit Laptop im Führerhaus: Vor dem Verkauf wird in Neufahrzeuge eine umfangreiche Software installiert.
Werden Ersatzteile benötigt, helfen Explosionszeichnungen im PC bei der Bestellung.

Die W. Doormann und Kopplin Lanken GmbH & Co. KG ist Vertragshändler für Massey Ferguson sowie Horsch, Kuhn, Rauch, Bobcat/Doosahn, Joskin, Kerner und Lely. Für Massey Ferguson betreut das Unternehmen zwei Drittel von Schleswig-Holstein bis nach Wismar in Nordwest-Mecklenburg. Weil im Süden Schleswig-Holsteins eine Vertretung fehlte, kam es im Oktober 2014 nach Vermittlung durch die WFL zum Spatenstich für die Filiale in Lanken. In einer weiteren Niederlassung in Lensahn sowie dem Hauptsitz in Schönberg/Holstein beschäftigt Doormann-Kopplin insgesamt knapp 100 Mitarbeiter. 

Bau- und Landmaschinentechniker Tobias Michel (links) fährt mit dem Werkstattwagen auch zu Noteinsätzen.

In Lanken arbeiten seit einem halben Jahr zwölf Mitarbeiter plus zwei Auszubildende im Service, dem Verkauf sowie den Bereichen Ersatzteilhandel und Shop. Weil Reparaturen in der Landwirtschaft im laufenden Arbeitsprozess immer höchste Eile haben, wird ein großes technisches Lager vorgehalten. Mit sechs Service-Fahrzeugen fahren die Land- und Baumaschinentechniker des Betriebes zu Notfällen.

„Von Lanken aus sind wir schnell auf der A24 und auch sonst zentral im Kreis verkehrstechnisch gut angebunden“, so Kopplin. Zu den Dienstleistungen seines Unternehmens gehört des Weiteren ein Abhol- und Ausliefer-Service auch für den privaten Bereich wie beispielsweise bei einem Rasentrecker, der repariert werden muss. „Der Service-Gedanke wird in der Landmaschinenbranche sehr stark gelebt“, weiß Ulf Kopplin, der auch Präsident des „LandBauTechnik“-Bundesverbandes ist.

Ein ganz besonderer Service-Bereich bei Doormann-Kopplin sind die Fortbildungen. So werden für Kunden Anwenderschulungen für Maschinen und Fahrzeuge sowie für die zunehmenden Anforderungen im Bereich der Elektronik geboten. „In Schönberg hatten wir im vergangenen Frühjahr bei eintägigen Fahrerschulungen rund 140 Teilnehmer“, so Kopplin. Außerdem nutzen die Hersteller die Schulungsräume des Unternehmens und schicken etwa aus ganz Schleswig-Holstein und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns Verkaufsberater oder Techniker zu internen Fortbildungen.

www.doormann-kopplin.de

Ulf Kopplin (50) studierte nach seiner Lehre zum Landmaschinenmechaniker Volkswirtschaft.

W. Doormann und Kopplin –
Tradition seit 1919

Gegründet wird die Firma 1919 von Schmiedemeister Wilhelm Doormann als Handwerksbetrieb. Im Zuge der zunehmenden Mechanisierung in der Landwirtschaft übernimmt die Firma ab 1930 den Vertrieb und die Wartung von Traktoren.

Als die Tochter des Firmengründers, Anne Doormann, Günter Kopplin heiratet - Vater des heutigen Betriebsinhabers, Ulf Kopplin -, wird der Name des Unternehmens in W. Doormann und Kopplin geändert. In den fünfziger Jahren beschäftigt das Unternehmen bereits mehr als fünfzig Fachkräfte.

Die Firma expandiert weiter. Zu Beginn der 1990er Jahre wird nach Polen und Russland so viel Landtechnik geliefert, dass dort Service-Stationen gegründet werden.

Der Leitsatz des Firmengründers ist, eine direkte und schnelle Grundversorgung mit Reparaturen und Ersatzteilen vor Ort zu gewährleisten. In den deutschen Niederlassungen ermöglichen 22 Service-Fahrzeuge und ein moderner LKW mit Tiefbettmulden und Tieflader zeitsparende Reparaturen direkt vor Ort. Zudem verfügt das eigene Zentrallager über mehr als 32 000 unterschiedliche Ersatzteile.