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Ausbildung

Kochausbildung im Herzogtum Lauenburg

Nachwuchsköche beim Lauenburg‘schen Teller

Seit 2012 bietet das regionale Berufsbildungszentrum in Mölln die Ausbildung zum Koch/Köchin an. Derzeit lernen 29 Auszubildende in den drei Jahrgängen. An der alljährlichen kulinarischen Leistungsschau des Kreises, dem „Lauenburg‘schen Teller“, werden sie sich auch in diesem Jahr beteiligen.

Der Küchenchef vom Ratzburger „Seehof", Dennie Zurmöhle, mit den Azubis Wiktor Preis und Herrmann Struwe (v. li.) in der Ausbildungsküche des BBZ Mölln.

Mit Kreativität und Können zaubern Köchinnen und Köche im Kreis beim „Lauenburg’schen Teller“ alle Jahre wieder regionale Gerichte mit Pfiff. Und der Kochnachwuchs eifert ihnen fleißig nach und unterstrich seine Ambitionen in den beiden jüngsten Wettbewerben mit aufwändigen Dessert-Kreationen. Auch in diesem Jahr werden die Auszubildenden des Berufsbildungszentrums (BBZ) Mölln unter der Leitung ihres Fachlehrers Stephan Fritze zeigen, was sie gelernt haben.

Seit 2012 wird die Ausbildung zum Koch/Köchin am BBZ Mölln angeboten. Bis heute gibt es zwei Abschlussjahrgänge mit rund 30 Absolventen. Unter ihnen ist sogar der Landessieger der schleswig-holsteinischen Landes­jugend­meister­schaften der Köche 2016: Thorsten Niemann machte seine Ausbildung im Restaurant „Zum weißen Ross“ in Mölln. Momentan lernen 17 Auszubildende im ersten Lehrjahr sowie jeweils 12 im zweiten und dritten Lehrjahr.

Die meisten Auszubildenden kommen aus lauen­burgischen Betrieben. Das BBZ Mölln und die Betriebe der Region stellen pro Jahr rund 30 Ausbildungs­plätze zur Verfügung. 20 bis 25 werden in der Regel besetzt. Nachwuchs wird dringend benötigt, denn gutes Personal ist knapp. Dabei hat der Beruf des Kochs vieles zu bieten. Ausgebildete Fachkräfte können sowohl in Hotels, Restaurants als auch Mensen und anderen Großküchen arbeiten. Zudem steht ihnen der Weg in die industrielle Lebens­mittel­produktion offen – und das weltweit. So können im Ausland Erfahrungen und Qualifikationen gesammelt werden.

Bei entsprechender Eignung werden die meisten Auszubildenden im Anschluss übernommen. Zugute kommt den lauenburgischen Betrieben die Heimat­verbundenheit ihrer Auszubildenden. So bleiben sie oft in den Betrieben. Auf diese Weise leistet das BBZ Mölln einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Nachwuchs, der schon bald seine eigenen Kreationen zum „Lauenburg’schen Teller“ präsentieren kann.

www.herzogtum-lauenburg.de


Viel Verantwortung in kleinen Betrieben

Die Ausbildungsbetriebe im Herzogtum Lauenburg sind vornehmlich kleine Betriebe. Das allerdings bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, schnell einen guten Einblick in die Struktur der Betriebe zu erhalten sowie in alle Abläufe eingebunden zu werden. So übernehmen beispielsweise im Hotel „Der Seehof“ in Ratzeburg bereits Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr eigenverantwortlich eigene Arbeitsbereiche, wie die des Entremétiers (Beilagen) oder des Sauciers.

Küchenchef Dennie Zurmöhle berichtet: „Einmal im Jahr findet bei uns zudem ein Azubi-Essen statt, bei dem etwa 60 Angehörige verköstigt werden. Unsere Auszubildenden aller Fachbereiche planen gemeinsam die gesamte Veranstaltung und sind vom Einkauf, über die Zubereitung bis hin zum Service alleine für einen gelungenen Ablauf verantwortlich.“

www.der-seehof.de