COWORKING POP-UPS

Von August bis Anfang September gab es in Lauenburg/Elbe und Niendorf/Stecknitz jeweils ein vierwöchiges CoWorking Pop-up. In beiden Orten sorgten die zahlreichen Angebote und Aktivitäten rund um das Thema „Mobiles Digitales Arbeiten“ für viel Bewegung und Begegnung. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit.  

Großer Erfolg in Niendorf/Stecknitz

In Niendorf/Stecknitz, wo Sandra Schink - auch mit Unterstützung der WFL - die Organisation rund um den vierwöchigen CoWorking-Pop-up vom 12. August bis 10. September organisiert hat, ist das Thema des mobilen digitalen Arbeitens eingebettet in viele konstruktive Ideen für eine zukunftsorientierte Dorfgestaltung und -belebung. So ergab eine Umfrage der Organisatorin im Ort, dass sich viele einen Ortsmittelpunkt mit Café und Einkaufsladen wünschen. Dort wären dann natürlich auch Platz und eine gute Gelegenheit, CoWorking-Angebote zu nutzen.

So waren die Neugierde und der Bedarf, Antworten auf zahlreiche Fragen zum CoWorking zu bekommen, bei vielen in der rund 670-Einwohner-starken Gemeinde an der Stecknitz riesengroß. Das Fazit von Sandra Schink: „Viele finden das Thema sehr spannend, haben aber vor allem das Gemeinschaftserlebnis genossen und betont, wie schön es sei, in der Mitte des Ortes mit anderen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.“ Das hat sie an die Gemeindevertretung weitergegeben, die das vierwöchige Pop-up aktiv unterstützt hat und das Thema nun weiter entwickeln könnte.

Eröffnung am 12. August 2021 am CoWorking-PopUp. Von links nach rechts: WFL-Chef Jan Uwe Eichelberg, CoWorkland-Sprecherin Jule Lietzau, Herzogtum-Lauenburg-Landrat Dr. Christoph Mager, WFL-Prokuristin Michaela Bierschwall, Niendorfer Bürgermeister Friedhelm Wenck, PopUp-Inititatorin Sandra Schink (Smartville Concept), Herrenhaus-Chefin Nicola von Hollander.

Breites Interesse und große Resonanz auch in Lauenburg

In Lauenburg/Elbe wurden die Angebote zum CoWorking ebenfalls reichhaltig frequentiert: Menschen im Home Office, Existenzgründer und Start-ups sowie Touristen oder Außendienstler und Geschäftsleute auf Kundenbesuch in der Stadt besuchten die CoWork-Container mitten im Ort. Für ein dauerhaftes Angebot gebe es durchaus Potenzial - besonders in den Neubaugebieten mit einem Anteil zugezogener Menschen von etwa 50 Prozent. CoWorking sei eine Chance, die Innenstadt zu beleben, denn immerhin 73 Prozent der Menschen in Lauenburg, die in einem Anstellungsverhältnis arbeiten, seien laut Statistik Pendler.   

So wünschen sich nicht Wenige in der Elbstadt einen festen CoWorking-Space für eine Zukunft, in der die Digitalisierung der Arbeitswelt zu den zentralen Themen gehört. Die Lauenburgerin Silke Schippmann bringt ihre Begeisterung auf den Punkt: „Das bedeutet einen mutigen Schritt in Richtung Fortschritt. Lauenburg kann jetzt vorlegen und zu einem Leuchtturmprojekt tief im Süden des Kreises werden.“

 https://coworkland.de