• Stadtansicht von Mölln

Themenwoche „Neue Arbeitswelten“ in Mölln

Das bundesweite Förderprojekt „Kleinstadt Akademie“ ist der Stadt Mölln eine Herzensangelegenheit: Von insgesamt 2.000 sind 25 Kleinstädte in dieses Projekt involviert. Jede der beteiligten Städte widmet sich einem zukunftsrelevanten Thema: In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Raum-, und Stadtforschung, der Technischen Hochschule Lübeck und vielen weiteren Partnern führte Mölln zum Thema „Neue Arbeitswelten“ Ende Oktober eine Themenwoche mit unterschiedlichsten fokusorientierten Veranstaltungen durch. Für Mölln sind Bürgermeister Ingo Schäper und Citymanagerin Monika Siegel im Projekt aktiv. Jede Stadt widmet sich einem zukunftsrelevanten Thema. Mölln arbeitet im Verbund mit Dießen am Ammersee (Bayern), Dippoldiswalde (Sachsen), Oestrich-Winkel (Hessen) und Wittenberge (Brandenburg). 

Ziel der Themenwoche war es, Akteure zu identifizieren und zu gewinnen, um die Kleinstadt im Kontext der neuen Arbeitswelt weiterzuentwickeln. Es wird ergründet, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen die Verbreitung neuer Arbeitsformen z.B. für eine Belebung von Orten, für die Nutzung von Leerstand, für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister, aber auch für Vereine und Ehrenamt, für eine Gründerszene oder auch für Mobilitätsangebote und -infrastruktur hat.

Die Themenwoche führte von der Auftaktveranstaltung „Neue Arbeitswelten – Bessere Welten“ über Kernthemen, wie „CoWorking - Großraumbüro für Kreative?“, „E-Sport - alles andere als Spielerei!“, „Lerninseln - Dritte Räume braucht die Stadt“ bis hin zu „Öffentlicher Stadtspaziergang mit Studierenden der TH Lübeck“ und „Neue Räume der Stadt - Auf der Suche nach Potentialorten“ zu zielorientierten neuen Arbeitswelten. 

Bereits die Eröffnungsveranstaltung, die von Entertainer Oliver Becker moderiert wurde, machte deutlich, dass das Konzept der neuen Arbeitswelten nicht in jeder Branche realisierbar ist.  Jens Göhner, Willi Damm GmbH und Johannes Bleker, Coca-Cola Erfrischungsgetränke berichteten aus den branchenspezifischen Unternehmen, dass Home-Office und CoWorking nicht allgemein umsetzbar sind, denn die „Generation Z“ und die Erwartungen der mittelständischen Betriebe und Handwerksunternehmen finden nicht immer einen Konsens. 

Grundsätzlich konnten die Veranstalter und die Teilnehmer*Innen ein gutes Konzept für die Erweiterung der Arbeitsmöglichkeiten in Mölln entwickeln und die Relevanz der CoWorking-Spaces sowie des Miteinanders herausstellen. Vom E-Sport bis zu Großraumbüros – Arbeitnehmer wünschen sich ein gemeinschaftliches Miteinander und die Gelegenheit für Austausch und Entfaltung während der Arbeitszeit.