Ergänzung der Arbeitsschutzverordnung:

Unternehmen müssen Tests anbieten

Seit 20. April 2021 gilt eine vom Bundeskabinett beschlossene Testpflicht für Unternehmen, damit Infektionen schnell erkannt und Corona-Ausbrüche verhindert werden.

Unternehmen haben somit die Pflicht, ihren Arbeitnehmer*innen Corona-Tests anzubieten. Es gilt für alle Mitarbeiter*innen, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Getestet werden sollte grundsätzlich mindestens zweimal pro Woche. Die Beschäftigten sind nicht zur Annahme des Testangebots verpflichtet. Es wird jedoch empfohlen, das Testangebot anzunehmen. Allerdings gilt weiterhin für bestimmte Beschäftigtengruppen eine weitergehende Testverpflichtung. 

Dabei ist die Art der Tests egal - es können Schnell- oder Selbsttests sein. Die Antigen-Tests können z. B. im Fachhandel für Medizinprodukte oder in Apotheken bestellt werden. Wir empfehlen, sich auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte über in Frage kommende Antigen-Tests zur professionellen Anwendung zu informieren. Hier finden Sie Listen der Schnelltests und der Selbsttests, die kontinuierlich aktualisiert werden.

Es können auch geeignete Dienstleister oder anerkannte Testzentren mit der Durchführung der Testung beauftragt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die wöchentlichen kostenlosen Bürgertests nicht für die Testung der Beschäftigten durch die Arbeitgeber zur Verfügung stehen. 

Werden Selbsttests zur Verfügung gestellt, kann die Testung bereits am Wohnort des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin erfolgen, zumal eine Testung unter Aufsicht des Arbeitsgebers nicht vorgegeben ist. 

Liegt ein positives Schnelltestergebnis vor, muss sich der/die Beschäftigte in Absonderung begeben. Betroffene müssen sich telefonisch mit der Hausarztpraxis oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzen, um eine PCR-Testung in die Wege zu leiten. Schließlich kann es durch die geringe Genauigkeit der Antigen-Schnelltests zu einem falschen Ergebnis kommen. Die Beschäftigten müssen den Arbeitgeber nicht über das Testergebnis informieren. Es wird allerdings angeraten, da gerade auch bei einem positiven Testergebnis eine sofortige Absonderung erforderlich ist. 

Eine Verpflichtung des Arbeitgebers, den Beschäftigten eine Bescheinigung über das Testergebnis auszustellen, besteht aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung nicht. Diese Bescheinigungen können auch nur dann ausgestellt werden, wenn die Tests durch geschultes Personal oder Dienstleister ausgeführt werden. 

Die Kosten der Tests tragen die Arbeitgeber

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gern auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales – Corona Schutzverordnung – Punkt 6 – Angebot von Tests.

Ansprechpartner
Fanny Doll
Sekretärin
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Fanny Doll